Bereitschaftstelefone:
0172 / 708 82 51
0173 / 54 12 516



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Herzlich willkommen

Das Familien-Hilfe-Zentrum Weidenkorb ist eine dezentrale und moderne Jugendhilfeeinrichtung. Wir bieten eine umfassende Betreuung, Versorgung und Förderung für Kinder und deren Familien.

Die Leistungsangebote umfassen derzeit 11 Wohngruppen mit verschiedenen pädagogischen Schwerpunkten und Gruppengrößen, 5 thematisch unterschiedliche Tagesgruppen und vielfältige ambulante pädagogische und therapeutische Hilfen für junge Menschen und Familien.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an 15 Standorten im Landkreis Schaumburg und im Kreis Minden Lübbecke.

In unserer alltäglichen Arbeit orientieren wir uns am reformpädagogischen Ansatz der Traumapädagogik.

Die Partizipation von Kindern und Eltern ist ein weiterer Bestandteil unseres Handelns. In der Zusammenarbeit mit den Eltern streben wir eine gelungene Erziehungspartnerschaft an.

Willkommen auf unserer Homepage

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Angeboten und hoffen, Ihnen einen Überblick über Schwerpunkte unserer Arbeit vermitteln zu können.

Wenn Sie als Familie, als allein erziehende Mutter oder als allein erziehender Vater Sorgen haben und mit Ihrem Familienalltag nicht mehr gut zurechtkommen, finden Sie auf unseren Seiten Hinweise, welche Hilfe für Sie geeignet und passend sein könnte.

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Wir stehen Ihnen als freundliche und engagierte Partner zur Seite und werden uns gemeinsam mit Ihnen für die Lösung Ihrer Probleme einsetzen.

Schwierigkeiten im Zusammenleben von Eltern und Kindern sind normal, wollen aber gelöst werden, und oft sind ihre Ursachen vielfältig.

Sollten Sie Fragen haben oder etwas unverständlich sein, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail!

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Für wen ist das Angebot gedacht?

Häufiger geraten Familien mit Kindern in eine Krisensituation. Die Ursachen und Auslöser dafür sind vielfältig und oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Für Eltern ist es eine große und umfassende Aufgabe, ihre Kinder bis zur Selbständigkeit zu begleiten.

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Eigene schwierige Erfahrungen und existenziell bedrohliche Nöte machen es meistens besonders schwer, diese Aufgabe so gut zu bewältigen, wie Eltern es eigentlich gern möchten und wie es auch notwendig wäre.

Die Themen, die in der Familie eine Rolle spielen, sind oft nicht konkret greifbar - dennoch wirken sie sich atmosphärisch aus und eine Lösung scheint nicht in Sicht. Oftmals wirken sich die noch nicht gelösten Probleme auf das Verhalten der Kinder in der Schule oder im Kindergarten aus, auch auf ihr Lernvermögen und ihre Konzentration.

Für diese Eltern und ihre Kinder haben wir vielfältige Unterstützungsangebote entwickelt und eingerichtet, die den individuellen Bedürfnissen gerecht werden können.

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Und wie geht es los?

Jede Unterstützung beginnt mit einem Gespräch zwischen Ihnen und dem Jugendamt. Für den Fall, dass Ihnen das Jugendamt Unterstützung durch unsere Einrichtung vorgeschlagen hat, werden unsere Fachkräfte hinzu gezogen.

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Bei Bedarf können wir uns zunächst kennen lernen, gern auch in den Räumlichkeiten, in denen Ihre Unterstützungsangebote überwiegend stattfinden würden.

Gemeinsam mit Ihnen und den Mitarbeitern des Jugendamtes können wir danach die ersten Ziele und Vereinbarungen zur Hilfe festlegen und einleiten.

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Was uns in der Zusammenarbeit mit Eltern auch wichtig ist

Erziehungspartnerschaft
Partner an Ihrer Seite
Ursachen
Familien zusammenhalten
Lösungen finden
Ziele erreichen
Ihre Stärken aktivieren

Brief an die Eltern

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Zusammenarbeit mit Eltern

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Grundsätze zur Partizipation

Grundverständnis

Als traumapädagogisch ausgerichtete Einrichtung der Jugendhilfe verstehen wir Partizipation zunächst und im Wesentlichen als eine pädagogische Grundhaltung, mit der wir Menschen begegnen.

Die Gewährleistung eines „Sicheren Ortes“ (in unserer Einrichtung) und ein feinfühliger Dialog mit dem Kind sind Voraussetzungen für den Aufbau von verlorengegangem Vertrauen zu Menschen und somit für gelingende seelische Heilungsprozesse. Gelebte Partizipation unterstützt und fördert diesen Prozess in besonderer Weise und ist eine hilfreiche Vorgehensweise zur Bewältigung negativer Lebenserfahrungen.

Partizipation ist somit für uns ein wichtiger Bestandteil des zwischenmenschlichen Dialoges mit dem Kind und seiner Familie zur Förderung von Ich- und Handlungskompetenz sowie Selbstkontrolle und -wirsamkeit.

Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit, Partizipation in unserem institutionellen Rahmen professionell mithilfe von Standards und Methoden zu verankern, sie konkret zu beschreiben.

Vollständiges Informationsblatt zum Umgang mit Partizipation

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Für Kooperationspartner im Jugendamt

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern steht ein spezieller Servicebereich zur Verfügung. Es ist unser Ziel, die inhaltlich gute Zusammenarbeit auch organisatorisch zu erleichtern.

Im Servicebereich finden Sie zunächst: die vollständigen Leistungsangebote, die aktuellen Entgeltsätze sowie unser differenziertes Telefonverzeichnis. Erweiterungen sind vorgesehen. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen für Ergänzungen entgegen.

Für Ihren Zugang ist eine Registrierung erforderlich:

verTrauen

Die angemessene Balance zwischen gesundem Misstrauen und unreflektiertem Vertrauen ist oft nicht mehr spürbar, wenn wir mit Kindern und ihren Eltern in Kontakt kommen. Zu viele enttäuschende Erfahrungen führen dazu, dass das „gute Bauchgefühl“ nicht mehr existiert.

Wir wollen durch Offenheit und Transparenz in unserer Grundhaltung Mut machen, Vertrauen zu entwickeln oder aufzubauen.

verBinden

Das Wissen um die Bedeutung von Bindung und Beziehung hat unsere Art zu denken und zu handeln in den letzten Jahren verändert.

Alle Menschen, auch Mitarbeiter, Leitungskräfte, Eltern und Kinder haben aufgrund ihrer Beziehungs- und Bindungserfahrungen gelernt, welche Form des Umgangs sie in belastenden Situationen wählen.

Wenn wir das in den vielen Begegnungen berücksichtigen, können subjektive Stresssituationen und die daraus häufig folgenden Missverständnisse erkannt werden und schließlich in konstruktive Erfahrungen verändert werden.

Wer sich in seiner Not erkannt und aufgefangen fühlt, kann (Arbeits-) Beziehungsangebote besser annehmen. Wir wollen achtsam mit uns und unseren Familien umgehen.

verHalten

Meistens lernen wir Familien deswegen kennen, weil jemand gesagt hat, das Verhalten eines oder mehrerer Familienmitglieds sei „nicht in Ordnung“ und bereite Sorgen.

Die Sorge können wir oft teilen, weil derjenige, der sich „so verhält“ in der Regel viel negative Rückmeldung bekommt, was dem Selbstbewusstsein schadet. Da jedes Verhalten „einen guten Grund“ hat, möchten wir zunächst begreifen, welcher Grund das ist, bevor wir vorschlagen und einüben, das Verhalten zu ändern. Auch für Veränderung muss es „einen guten Grund“ geben, sonst wird sie nicht stattfinden.

Menschen, die sich trauen, sich auf etwas Neues einzulassen, brauchen andere Menschen, die sie in ihrer Unsicherheit halten. Halten bedeutet, Unsicherheit zu akzeptieren und Sicherheit zu geben. Dies wollen wir gemeinsam mit der Familie für die Beteiligten tun.

verStehen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen verstehen und sicher- fühlen. Wer sich sicher fühlt, kann selbstbewusster „stehen“ in dem Sinne, dass er gerade heraus seine Stärken, Schwächen und Bedürfnisse kennt und sie zu vertreten weiß.

Viele „unserer“ Kinder verstehen sich anfangs selber nicht, verstehen ihre Eltern nicht, die Lehrer, die Pädagogen der Einrichtung und die Nachbarn, etc. - sie verstehen nicht, was die von ihnen wollen.

Auch viele Eltern verstehen ihre Kinder nicht, das Jugendamt nicht, die Pädagogen der Einrichtung, die Lehrer, etc.- sie verstehen nicht, was die von ihnen wollen.

Und die MitarbeiterInnen der Einrichtung verstehen anfangs auch nicht, was Kinder, Eltern und Familien von ihnen wollen.

Wir beobachten, je mehr Verständnis von allen Beteiligten aufgebracht und erarbeitet wird, umso schneller können passende Ideen miteinander entwickelt und ausprobiert werden. Dies führt zu mehr Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein wächst aufgrund der eigenen Leistung. Menschen, die damit auf zwei Beinen fest stehen können, wirft so schnell nichts um.