Bereitschaftstelefone:
0172 / 708 82 51
0173 / 54 12 516



Alltag in der Gruppe

Das Kinderhaus Friedewalde gibt es bereits seit 20 Jahren und ist der Ursprung des Familien-Hilfe-Zentrum Weidenkorb, damals „Projekt Weidenkorb“.

Bis 2007 lebte dort eine Familie mit eigenen und dazu aufgenommenen Kindern in gewollt familiärer Situation, im Kinderhaus eben.

Diese familiäre Atmosphäre hat sich auch nach dem Auszug und dem Neuaufbau der Wohngruppe 2007 mit der Änderung eines Teams im Wechselschichtdienst nicht geändert.

mehr lesen ...
Alle MitarbeiterInnen verstehen das Kinderhaus auch für sich als eine Art „zweites Zuhause“ und stehen den Kindern vollends als Bezugspersonen zur Verfügung. Ihre Identifikation mit dem Haus und dem, was sie dort tun, lädt ein, sich mit ihnen dort zuhause zu fühlen.

Die Mitarbeiter haben fast alle eigene Kinder, was ihnen das Einfühlen in die Sorgen von Kindern, aber auch von deren Eltern sehr erleichtert.

schliessen

Auf dem Grundstück steht noch „das Häuschen“, in dem derzeit 2 Jugendliche leben, die im Kinderhaus groß wurden. Diese werden selbstverständlich weiterhin von den MitarbeiterInnen in der Form begleitet, wie sie es brauchen. Als „große Schwestern“ der anderen Kinder entscheiden sie selber, wie häufig und wie intensiv sie sich noch am Gruppenleben beteiligen.
mehr lesen ...
Wöchentlich finden Kinderhauskonferenzen statt, die von den Kindern selber geleitet und protokolliert werden. Dort formulieren Kinder auch, was sie bei der Dienstbesprechung der Mitarbeiter besprochen haben möchten, sofern es sie und ihre Belange betrifft.

In der Regel finden Absprachen, die das Kind im Kinderhaus direkt betreffen, zwischen dem Kind und seinem VE statt.

Eltern sind grundsätzlich gern gesehen, nur selten gab es Situationen, die ein Treffen des Kindes mit seiner Familie außerhalb des Kinderhaus sinnvoller erscheinen lassen.

schliessen

Wir arbeiten mit dem Konzept des für das Kind „Verantwortlichen Erwachsenen“ (VE). Dieser ist zuständig für alle persönlichen Belange des Kindes und ist in intensiver Beziehungs- und Bindungsarbeit mit dem Kind.

Das Team der pädagogischen Mitarbeiter besteht aus sechs Mitarbeiterinnen, die unterschiedliche Qualifikationen mitbringen. Das Team besteht aus Erzieherinnen, Heilpädagoginnen, Sozialpädagoginnen. Außerdem unterstützen uns Hauswirtschafterinnen, ein Hausmeister und eine zusätzliche Nachtbereitschaft.

mehr lesen ...
Wir verstehen uns als ein Team, das gemeinschaftlich im Sinne eines trauma-und bindungsorientierten pädagogischen Ansatzes die Kinder fördert und begleitet, d.h.,dass jeder im Kinderhaus unabhängig von seiner Rolle und Funktion, zum Gelingen des Kinderhausalltag und der gezielten Unterstützung der Kinder gleichwertig beiträgt.
schliessen


Aktuelles aus der Gruppe

Verspätete Frühjahrsradtour 2017


Wetterbedingt startete unsere Radtour dieses Jahr erst am Wochenende nach Pfingsten. Unser Reiseziel war auch dieses Jahr Schlüsselburg. So eine Radtour will gut organisiert und vorbereitet werden. Dick mit Sonnencreme bedeckt machten wir uns guter Dinge auf den Weg. Es ging über Petershagen nach Hävern. Dort machten wir Mittagspause. Danach ging es auf die Fähre „Petra Solara“ auf die andere Weserseite. Nach einer weiteren Pause mit leckerem „Eisessen“, kamen wir endlich in Schlüsselburg an. Dort verbrachten wir zwei Tage und Nächte mit viel Fußball, Trampolin hüpfen, Lagerfeuer und Grillen bei bester Laune in Jörgs wunderschönem Garten. Die Kinder konnten außerdem die Zeit zum Spielen mit Lucie, dem Hofhund, und den beiden drolligen Kaninchen nutzen. Das Schwimmbad in Stolzenau hatten wir fast für uns alleine, denn es war kalt geworden. Bei der Rückfahrt, diesmal im Friesennerz konnten wir beobachten, dass die Kinder sich gegenseitig unterstützten und es war ein schönes Miteinander.