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Leistungsangebot
Auszug aus dem aktuellen Leistungsangebot

Zielgruppe

Die Maßnahme ist u.a. nötig und geeignet für Jungen und Mädchen im Alter zwischen 0 – 11 Jahren, wenn:

  • Abklärungsbedarf darüber besteht, ob das Kind dauerhaft in seiner Herkunftsfamilie ausreichend versorgt werden kann (Stationäres Clearing);

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  • die notwendige Versorgung und Erziehung des Kindes aktuell (bzw. in einem überschaubaren Zeitraum) in der Herkunftsfamilie nicht sichergestellt werden kann
  • die hohe Problembelastung des Herkunftsmilieus bei den Kindern zu schwerwiegenden Bindungs- und Entwicklungsstörungen geführt hat und
  • die Kinder ( für einen überschaubaren Zeitraum) intensive pädagogisch/therapeutische Hilfe benötigen
  • ein Kind auf einen neuen Lebensort (insbesondere Pflegefamilie, Erziehungsstelle) vorbereitet wird, und die Überleitung dorthin geplant und reflektiert durchgeführt werden soll (Überleitungsmaßnahme).
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Ziele

Das übergeordnete Ziel der Maßnahme ist, eine langfristig abgesicherte Lebensperspektive für das Kind zu entwickeln und zu realisieren. Dies beinhaltet u.a. eine Klärung der aktuellen Situation und der Umstände, die dazu geführt haben. Die Eltern werden, soweit dies möglich ist, in diesen Klärungsprozess einbezogen.
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Die Beziehungsqualität, die Veränderungsbereitschaft und die Prognosen der zukünftigen Leistungsfähigkeit sind Gegenstand der Familienarbeit. In Abstimmung mit allen am Hilfeplanverfahren Beteiligten und unter Einbeziehung des Kindes werden Rückkehrmöglichkeiten überprüft und angestrebt.

Dies erfolgt über:

  • Bearbeitung der aktuellen Situation
  • Förderung der Entwicklung des Kindes
  • Überprüfung der Reintegrationschance in die Herkunftsfamilie
  • Entwicklung einer Empfehlung für das Jugendamt und/oder andere Stellen
  • Reintegration in die Herkunftsfamilie oder Unterstützung bei der Vermittlung des Kindes in eine familienorientierte Betreuungsform
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Grundleistungen

Die Therapeutische Übergangshilfe arbeitet nach dem Prinzip des Sicheren Ortes Dies beinhaltet im Wesentlichen auch das Ziel, dem Kind ein kurzzeitiges, dem Maßnahmenverlauf angepasstes Zuhause zu bieten. Das Kind wird eingebunden in die Maßnahme, weiß, dass es sich um eine zeitlich begrenzte Verweildauer handelt.
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Es erfährt hier Kind-bezogene und altersgerechte Klarheit und Transparenz, darf und soll sich selbst äußern zu den Geschehnissen, wie auch Bedürfnissen, Befürchtungen und Lebensentscheidungen.

  • Jedes Kind hat einen für ihn zuständigen „Verantwortlichen Erwachsenen“, der weitestgehend für es zuständig ist und maßgeblich alle relevanten Themen für und/oder mit dem Kind bearbeitet. Er bietet „seinen“ Kindern Beziehung und Bindung an, um korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.
  • Die grundsätzlichen Vorstellungen, Kriterien und Ideen der Traumapädagogik fließen in die Gestaltung des Gruppenlebens ein.
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Förderung der Sozialkompetenz
  • Vermittlung von Kulturtechniken /lebenspraktischen Fähigkeiten
  • Einüben motorischer Fähigkeiten /Freizeitgestaltung
  • Förderung in allen schulischen Bereichen
  • Elternkontakte und Familienarbeit
  • Gesundheitsvorsorge
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