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Alltag in den Gruppen

Die Therapeutische Übergangshilfe arbeitet nach dem Prinzip des Sicheren Ortes
Dies beinhaltet im Wesentlichen auch das Ziel, dem Kind ein kurzzeitiges ,dem Maßnahmenverlauf angepasstes, Zuhause zu bieten. Während das Kind vorübergehend bei uns lebt, werden wir es umfassend versorgen und auch verantwortungsvoll berücksichtigen, was ihm gut tut und was es braucht.
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Das Kind wird eingebunden in die Maßnahme, hat einen Verantwortlichen Erwachsenen, der  ihm beiseite steht und es weiß, dass es sich um eine zeitlich begrenzte Verweildauer handelt.

Für diese Übergangszeit ist es unser Ziel, mit dem Kind zusammen an dessen Sichtweise zu Vergangenem und auch dessen Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft zu erfassen. Die Eltern werden, soweit dies möglich ist, in diesen Klärungsprozess einbezogen.

Durch die Atmosphäre im Haus, die traumapädagogische Grundhaltung der Mitarbeiter und den Einsatz unterschiedlicher Methoden, ist es möglich, ein therapeutisches Milieu zu schaffen, das den Kindern ermöglicht, sich ganzheitlich mit ihren Themen auseinander zu setzen, ihre Ressourcen zu entdecken und nutzen zu lernen.

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Einblicke in das methodische Arbeiten

Familientisch
Der Familientisch ist der Ort, an dem das Kind die Herkunftsfamilie auch in Abwesenheit an seinem Prozessverlauf „teilhaben“ lassen kann. Abwesende Elternteile, auch Elternteile, die ihre Erziehungsaufgaben nicht zum Wohle des Kindes ausüben konnten, bleiben dennoch geliebter, vermisster und nicht anwesender Ansprechpartner.
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Durch das Aufstellen von Fotos, Blumen, Geschenken, o.ä. wird diesen Angehörigen die Wertschätzung zuteil, die das Kind entlasten. Das Kind bestimmt, ob, wann und welcher der Angehörige seinen Platz auf dem Familientisch bekommt.
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Das "Helfer-Sofa"
Auf unserem sogenannten „Helfer-Sofa“ haben unsere „Experten“ für Gefühle oder Themen ihren Platz. Sie sind therapeutische Stofftiere, die methodisch in den Prozessverlauf eingebunden werden können.
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Durch ihre Stellvertreterfunktion fällt es den Kindern leichter mit gewissen Themen, Emotionen und auch den Pädagogen/Innen in Kontakt bzw. in Beruhigung zu kommen. Als Beispiel dient unser „Tränchen“ für den Kontakt zu dem Gefühl der Traurigkeit.

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Arbeitshilfen

  • Orientierungsbild als Phantasiereise, Transparenz durch Erklärungen anhand von Puppen- und Stofftieren. Postkarten als Gefühlskarten, um aktuelle Gefühlslagen auch ohne Worte mitteilen zu können.

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  • Nutzen des Kinderleitfadens im Rahmen der Partizipation von Kindern: (Wer ist „das Jugendamt“, was macht es. Was ist ein Richter, was ist seine Aufgabe. Wer hat entschieden, dass du bei uns bist …)
  • Wir verfügen über ein sogenanntes „Expertensofa“. Hier warten die Experten ( Tränchen als Tröster, Flüsterbär als Traumbegleiter, verschiedene Kuscheltiere mit Sonderaufgaben… etc. )
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Wunschbaum / Herzensbaum

  • Kinder gestalten und laminieren ihre Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte, hängen sie in den Wunschbaum und bei dem Erklingen des in ihm aufgehängten Windspiels, stellen sie sich vor, dass dieses Wünsche in den Himmel fliegen.

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  • Im Herzensbaum werden die Menschen eingeflochten, denen man ein Herz schenken möchte, die einem lieb und wichtig sind.
  • Kinder erfahren Ernsthaftigkeit im Umgang mit ihren Sorgen, Wünsche, Themen, Rituale und Orte , die den Kindern Halt und Sicherheit geben.
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Begleitetes Malen nach Bettina Egger
Maltherapie ist ein kreativer Prozess, in dem sich eigene Erfahrungen durch spontanen Umgang mit Farben und Formen erweitern lassen. Innere Ressourcen werden entdeckt, wodurch sich neue Lösungsansätze für das eigene Leben herausbilden können.
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Das Bedeutendste hierbei ist, dass Gefühle ohne Worte ausgedrückt werden, also nonverbal, und zwar durch selbst erschaffene Bilder oder Arbeiten.

Auch verborgene Inhalte des Unterbewusstseins können durch therapeutisches Malen zum Vorschein gebracht werden. Manchmal werden Menschen von Erlebnissen, an die sie sich nicht mehr erinnern können oder wollen, erheblich belastet. Gerade verdrängte Geschehnisse rauben ihnen Energie und Kraft, können jedoch beim Malen zurück ins Bewusstsein dringen und im weiteren Verlauf Heilung erfahren.

Für Menschen, die nicht viel reden oder aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten mit dem verbalen Ausdruck und ihrer Kommunikation haben, und auch für Kinder eröffnet die Maltherapie eine neue Möglichkeit, Gefühle und Themen auszudrücken.

Auf diesem Wege zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen zu gelangen, kreativ zu konstruktiven Lösungen zu finden, ist ein äußerst spannender Weg, der oft tiefe Befriedigung  auslöst.

Ausgangspunkt für therapeutisches Geschehen ist die Tätigkeit, nicht das Produkt. Dies ist ein wichtiger Grundsatz der Maltherapie. Aus einem selbst gestalteten Bild können Emotionen und Gefühle zwar herausgelesen werden, doch der eigentliche Heilungsprozess findet während dem Tätig sein statt, indem eigene (schlummernde) Ideen und Lösungen zutage kommen.

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Aktuelles aus den Gruppen

Ausflug in den Steinbruch Wendthagen


Trotz Wechselhaftem Wetter, haben wir am Samstag einen schönen Tag im Steinbruch verbracht. Alle nutzten die Sonnenstunden um die Natur zu erkunden. Wir sammelten Frösche (von Babys bis Ausgewachsen) und siedelten die in anderen Teichen an, suchten nach Goldklumpen und besonderen Steinen und genossen die Ruhe.

Frühlingsbeginn


An einem schönen sommerlichen Frühlingstag im April entschieden sich zwei Kinder Inspirationen für ihre Kunstwerke auf dem Gelände der Therapeutischen Übergangshilfe zu suchen.

Die Ergebnisse lassen sich sehen!

Februar in der TÜ


Im Februar verzagten die Kinder auch nicht bei grauem Regenwetter – der Sonnentanz half und es hörte auf zu regnen, sodass sogar kurz die Sonne rausguckte.

Ein Tag in der TÜ


TÜ Zeitung
Heute, am 31.1.2017, hatten wir noch Zeugnisferien. Um die freie Zeit zu genießen waren wir im Melittabad schwimmen. Da in Minden kein Schulfrei war, hatten wir fast das ganze Bad für uns alleine. Wir sind vom 5-Meterbrett gesprungen, getaucht und haben geplantscht.
Mittags ist Taylor aus Gruppe 1 ausgezogen. Da Taylor noch Tagesgruppenkind bei uns ist, haben wir nur einen kleinen Abschied gefeiert und zusammen Kuchen gegessen.
Wir müssen nicht lange warten auf ein neues Kind denn bereits am Mittwoch ziehen gleich zwei neue Kinder bei uns ein. Ein Kind bekommt das Bett von Jason im Remisenhaus und ein Kind zieht in Gruppe 2 ein. Wir sind schon sehr gespannt wer die Kinder sind und ob sie nett sind.
Morgen haben wir dann wieder Schule. Wir freuen uns darauf aber leider können wir dann abends nicht länger wach bleiben. Und das Ausschlafen fällt leider auch aus.

Viele Grüße aus der TÜ,
Euer Jeffrey

Endlich Winter!


Mitte Januar kam endlich der langersehnte Schnee! Also alle warm anziehen und auf zum Schlittenfahren!

Zuerst mussten wir den Berg hochlaufen um dann festzustellen, dass der Schnee zu nass war um gut rodeln zu können. Also haben wir eine Schneeballschlacht und Schneeengel gemacht oder uns den Berg runtergerollt. Nach einem Ortswechsel zu einer Stelle wo bereits mehr Leute zum Schlittenfahren waren, konnten wir die vorgefertigte Piste nutzen und auch richtig den Berg mit unseren Schlitten hinab sausen!

Hoffentlich kommt bald noch mehr Schnee!!