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Elternarbeit

Ein guter Kontakt zu Eltern und eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine Grundlage aller Angebote des Familien-Hilfe-Zentrums Weidenkorb. Dabei orientieren wir uns an den von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Traumapädagogik entwickelten Standards für die Elternarbeit . Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die in unseren Gruppen leben, oftmals selbst wenig gute Bindungserfahrungen machen konnten oder unter eigenen traumatischen Erfahrungen leiden.   Daher bieten wir Eltern die Möglichkeit im Rahmen von Elternarbeit kontinuierlich an den eigenen, sie belastenden Themen zu arbeiten.

Die Beratung von Eltern findet in den Räumen unserer Praxen statt und ist ein verlässliches Angebot von durchschnittlich 60 Minuten in der Woche oder in 14tägigem Abstand mit einer festen AnsprechpartnerIn. Über die Beratungsarbeit wird ein eigenständiger Bericht erstellt, der zusätzlich zu den Entwicklungsberichten der stationären Gruppen die Arbeit der Eltern dokumentiert.

Die Elternarbeit dient dem Vertrauensaufbau zur Einrichtung und der Kooperation:

die Eltern werden über Entstehung, Arbeitsweise, Rollenaufteilung und Abläufe der Einrichtung informiert. Außerdem vermittelt die Elternarbeit die diagnostischen Ergebnisse und transportiert die Erkenntnisse aus dem pädagogischen Alltag an die Eltern. Bestenfalls ist eine konstruktive Auseinandersetzung über die Gründe, die zur Aufnahme des Kindes geführt haben, möglich.

Die Elternarbeit dient der Weiterentwicklung von Eltern: im Rahmen von Elternarbeit wird die Erziehungshaltung der Eltern erfasst und eine Anregung für die Erweiterung der Erziehungskompetenzen geboten. Dies auf dem Hintergrund der Erkenntnisse der Bindungs- und Traumapädagogik.

Die Elternarbeit unterstützt eigene Entwicklungsprozesse der Erwachsenen: darüber hinaus gibt es für Eltern die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen mit eigenen Belastungen und Themen auseinanderzusetzen und Veränderungsprozesse einzuleiten.

Sollten eigene therapeutische Prozesse für Mütter und Väter erforderlich sein, kann im Rahmen der beratenden Elternarbeit die Übergangszeit bis zum Beginn einer eigenen ambulanten / teilstationären oder stationären Therapie begleitet werden.