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Alltag in der Gruppe

Die  Tagesbetreuung in der  Therapeutischen Übergangshilfe (TÜ) orientiert sich in vielen Punkten an den Aufgabenstellung der  TÜ selber. Das Kind hat jedoch seinen Lebensschwerpunkt im Haushalt der Eltern. Hierbei liegt der Fokus auf der Zusammenarbeit mit dem Kind und dessen Elter. Es geht im Wesentlichen um Krisenintervention, also Beruhigung und Stabilisierung des Kindes und seiner Lebenssituation.

Die Maßnahme TG / TÜ kennzeichnet sich durch zwei Schwerpunkte:
1. Das Kind wird aufgenommen, weil eine Krise in der Familie dahingehend bearbeitet werden kann, dass ein Verbleib im familiären System noch möglich ist und alle Beteiligten intensiv miteinander an einer Lösungsstrategie arbeiten.
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2. Das Kind  ist aus der Therapeutischen Übergangshilfe heraus nun in seine Familie zurückkehrt und die Maßnahme TG / TÜ wird als begleitende Nachsorgemaßnahme angefügt.
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Bei beiden Schwerpunkten geht es im Wesentlichen um:

  • Die Förderung des Kindes und die Unterstützung der Eltern zum möglichen Verbleib des Kindes in seiner Familie.
  • Einüben der gemeinsam erreichten Ziele zur Abwendung neuer Krisen.

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  • Dem Familiensystem kann nach einer Fremdunterbringung des Kindes eine begleitende Unterstützung zugesichert werden. Somit können die Eltern, wie auch das Kind aufbauend überprüfen, ob das Zusammenleben nun besser gelingt, bis hin zu einer kurzfristigen Abwendung einer erneuten Krise.
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Das bedeutet für das Kind:

  • Die Bearbeitung persönlichkeitsspezifischer Fehlentwicklungen und Defizite über verlässliche Bindungserfahrungen zu einer Bezugsperson.
  • Die Bearbeitung sozialer Defizite durch das Erlernen sozialer Kompetenzen in der Kindergruppe, die als therapeutisches Medium wirken soll.

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  • Die Bearbeitung von schulischen Lern- und Verhaltensauffälligkeiten durch strukturierte Hausaufgabenhilfe, Verringerung von Leistungsdefiziten in der Einzelförderung und Einübung von Lernstrategien.
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Das bedeutet für die Eltern:

  • Die Reflektion der bisherigen Bindungserfahrungen des Kindes und Einübung neuer Handlungsstrategien, um korrigierende Bindungserfahrungen und neue Entwicklungschancen zu ermöglichen.

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  • Das Erkennen von Entwicklungs- und Erziehungsdefiziten des Kindes und Erarbeitung von Förderstrategien.
  • Das Erkennen familiärer Muster und die Bereitschaft zum Erlernen neuer, alternativer Verhaltensmöglichkeiten (Kennen lernen von Problemlösungsstrategien, Kommunikationstraining, Familienkonferenz, Verhaltenstraining etc.).

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